Das Projekt „Wein ohne Grenzen“ verbindet zwei Winzer aus unterschiedlichen Regionen, die beide im Berggebiet tätig sind und sich dem besonderen, sogenannten „heroischen“ Weinbau widmen. Aus bisherigen persönlichen Kontakten ist die Idee für ein gemeinsames grenzüberschreitendes Pilotprojekt entstanden. Im Mittelpunkt stehen der Austausch von Wissen, Forschung und Entwicklung im Weinbau sowie die gemeinsame Herstellung eines besonderen Weins.
Ziel ist es, den grenzüberschreitenden Weinbau im Berggebiet bekannter zu machen, die Zusammenarbeit zwischen den Partner:innen und Regionen zu stärken und die Bevölkerung für die Besonderheiten dieser Form des Weinbaus zu sensibilisieren. Auch Schulen werden aktiv eingebunden, um Kindern und Jugendlichen einen anschaulichen Einblick in Landwirtschaft, Weinbau und regionale Besonderheiten zu ermöglichen.
Zu Beginn wird das grenzüberschreitende Weinbaugebiet gemeinsam mit Fachleuten wie Önologen und Agronomen untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für den weiteren Austausch und die gemeinsame Entwicklung. Zusätzlich werden bei den Projektpartner:innen Räumlichkeiten für Bildungs-, Ausstellungs- und Präsentationszwecke eingerichtet. Dort finden Führungen, Verkostungen und spezielle Aktivitäten für Schulen und die interessierte Bevölkerung statt.
Höhepunkt des Projekts ist die Herstellung einer gemeinsamen Cuvée – des ersten „Weins ohne Grenzen“. Dieser Wein steht symbolisch für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im HEurOpen-Gebiet, den Austausch von Wissen und die Verbindung beider Weinbauregionen. Das gemeinsame Produkt wird im Rahmen des Projekts öffentlich präsentiert und beworben.
Projektträger:
- Bartaloth Andrej
- Weinbauverein Kanaltal
Laufzeit:
25.09.2025 – 31.01.2027
Projektkosten:
Förderung:
€ 49.812,56
€ 39.850,04
