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GeoRISK – Leben mit Erdbeben und hydrogeologischer Instabilität

Das Projekt „Georisk“ nimmt den 50. Jahrestag des Erdbebens von Friaul 1976 zum Anlass, sich grenzüberschreitend mit Naturgefahren im HEurOpen-Gebiet auseinanderzusetzen. Das Erdbeben hatte insbesondere in Friaul schwerwiegende Folgen, war aber auch in Kärnten deutlich spürbar und ist bis heute in Erinnerung. Neben Erdbeben stehen weitere für die Region typische Naturgefahren, wie Überschwemmungen, Erdrutsche, Erdfälle und extreme Klimaereignisse im Mittelpunkt. Auch aktuelle Ereignisse, wie der Felssturz am Plöckenpass im Dezember 2023, zeigen die Bedeutung des Themas.

Ziel des Projekts ist es, die Bevölkerung, Schüler:innen, Student:innen und Tourist:innen für Naturgefahren zu sensibilisieren und das Bewusstsein für Möglichkeiten zur Vorsorge, Anpassung und Verringerung von Schäden zu stärken. Dafür werden erstmals grenzüberschreitend die Ursachen und Auswirkungen der regional bedeutenden Naturgefahren untersucht. Die Universitäten Triest und Udine sowie weitere Fachleute bringen ihre wissenschaftliche Expertise ein.

Auf Grundlage der Forschung werden Maßnahmen zum Umgang mit Naturgefahren und zur Anpassung an deren Auswirkungen entwickelt. Die Ergebnisse werden in einem Informationsband sowie in weiteren Informationsmaterialien aufbereitet. Vorträge, thematische Ausstellungen, Schulaktivitäten und Exkursionen machen die Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich und fördern das gemeinsame Verständnis für Naturgefahren und den grenzüberschreitenden Schutz der Bevölkerung.

Projektträger:

  • Comunità di montagna della Carnia
  • GeoPark Karnische Alpen
  • Comunità di montagna del Gemonese

Laufzeit:

01.07.2025 – 31.12.2026

Projektkosten:

Förderung:

€ 180.025,71

€ 113.115,80 (EFRE-Mittel)